Steinteppich ist eine Art von fugenlosem Fußbodenbelag, der für seine ästhetischen Qualitäten sowie im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden kann.
Als Rohstoff für die Herstellung von Steinteppich gilt feiner Naturstein verschiedener Körnungen von 1 mm bis 16 mm. Am häufigsten verwendet man Kieselsteine oder Marmorkies, der besonders für den Außenbereich geeignet ist. Der Naturstein wird mit Bindemitteln wie z.B. Epoxidharz (EP) oder Polyurethanharz (PU) vermengt. Ein-Komponenten-PU-Harze sollten gegenüber Zwei-Komponenten-Epoxid-Harzen bevorzugt werden, da sie leichter zu verarbeiten sind, elastischer sind und auch nicht so leicht vergilben.
Die Mischung aus Naturstein und Bindemitteln wird ähnlich wie andere Arten von Fußbodenbelägen auf bereits vorhandenen Untergrund aufgebracht, wobei es sich um folgende Untergründe handeln kann.
Als geeigneter Untergrund gilt:
👉🏻 ausgereifter Beton: d. h. einen neuen Beton über Winter und Sommer ausreifen lassen, danach wird der Beton abgeschliffen und grundiert
👉🏻 alte Fliesen sollen entfernt werden, damit die Fläche gründlich gereinigt und abgeschliffen werden kann
👉🏻 bei Waschbetonplatten werden die Fugen gründlich abgedichtet, damit eine einheitliche Fläche entsteht
👉🏻 grundsätzlich gilt es, dass ein Steinteppich nur auf einem befestigten Boden verlegt werden kann.
Der Naturstein für die Herstellung von Steinteppich ist in verschiedenen Farben erhältlich, was interessante Farbkombinationen und Muster je nach Wunsch ermöglicht. Bereits 24 Stunden nach der Beschichtung des Steinteppichs ist dieser begehbar, mit Volllast kann unter idealen Wetterbedingungen nach 7 Tagen gerechnet werden.




















